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Schnellster Supercomputer Europas in Jülich gestartet

In der Helmholtz-Gemeinschaft in Jülich wurden gestern drei neue Supercomputer in Betrieb genommen. Mit über einem Petaflop pro Sekunde ist JUGENE, der aktuell schnellste Superrechner in Europa.

Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft sagte: „Simulationen auf Supercomputern bilden heute neben Experiment und Theorie die dritte Säule der Forschung, sie ermöglichen spektakuläre Einsichten in komplexe Systeme und versteckte Zusammenhänge, beispielsweise in der Klimaforschung oder den Materialwissenschaften […] Die Helmholtz-Gemeinschaft baut solche Infrastrukturen wie dieses europaweit einzigartige Kompetenzzentrum am Forschungszentrum Jülich auf, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa Ausstattung und Expertise der Fachleute für ihre Forschung nutzen können.“

Der Supercomputer JUROPA, welcher auch gestern an den Start ging, wurde von Experten des Jülich Supercomputing Centre entworfen und von Bull, Sun, Intel, Mellanox und ParTec umgesetzt. Dieser hat eine Rechenleistung von 207 Teraflop pro Sekunde. Der dritte Superrechner HPC-FF wurde entwickelt um die Prozesse im 100 Millionen Grad heißen Plasma im Innern des Fusionsreaktors ITER zu untersuchen. Bei bedarf lassen sich JUROPA und HPC-FF zusammenschalten.

Supercomputer Jülich:

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